Crème Brûlée

2019 hat gerade erst begonnen und ich möchte direkt mit einer kleinen Premiere ins neue Jahr starten: Das erstes Dessert auf meinem Foodblog! Jetzt fragt ihr Euch vielleicht, warum das so lange gedauert hat... nun, um ehrlich zu sein, ich bin nicht der größte Fan von Desserts - also nicht falsch verstehen, ich esse natürlich auch gerne mal ein Dessert, allerdings tue ich mich mit der Zubereitung und vor allem mit dem Abschmecken noch relativ schwer. Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Herausforderungen und daher zeige ich Euch heute das Rezept für meine Crème Brûlée! Viel Spaß beim Nachkochen!

 


Zutaten

Zubereitungszeit:

1 Stunde 45 Minuten

 

Davon im Ofen:

1 Stunde 15 Minuten

 

Personen:

6 Personen

 

Crème:

10 Eigelb

500 ml Sahne

100 g Rohrzucker

1 Vanilleschote

 

Karamell-Kruste:

50 g Rohrzucker

Flambierbrenner

 


Zubereitung

Vorbereitungen:

Die Eigelbe vom Eiweiß trennen und in eine Schüssel geben. Die Sahne bereitstellen, Zucker abwiegen, die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen.

 


Die Crème:

Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und die Sahne unterrühren. Das Karamell bildet  durch den Temperaturabfall zunächst ein paar Klumpen, die sich aber bei ständigem Rühren und zunehmender Hitze der Sahne auflösen.

 

Hinweis: Die Sahne sollte nicht mehr kochen.

 


"Zur Rose abziehen":

Sobald sich das Karamell aufgelöst hat, kommt ein Teil der Karamell-Sahne unter ständigem Rühren zu den Eigelben. Durch dieses Vorgehen erhöht man langsam die Temperatur des Eigelbes, ohne, dass es stockt. Anschließend kommt der Inhalt der Schüssel unter ständigem Rühren zur restlichen Karamell-Sahne in den Topf.

 

Jetzt kommt der wichtigste Teil:

Die Karamell-Sahne-Eigelb-Mischung wird "zur Rose abgezogen", d.h. dass die Masse bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren auf die richtige Konsistenz gebracht.

 

Um herauszufinden, ob die richtige Konsistenz erreicht wurde, nehmt ihr den Rücken eines Kochlöffels, bedeckt ihn mit der Masse und pustet darauf. Zeichnet sich ein rosenähnliches Muster auf dem Löffelrücken ab, ist die gewünschte Konsistenz erreicht… daher auch die Begrifflichkeit "zur Rose abziehen".

 

Warum ist die richtige Konsistenz so wichtig?

Ist die Crème zu dünn, setzen sich die kleinen Vanille-Pünktchen alle am Boden der Schälchen ab. Ist die Konsistenz richtig, verteilt sich die Vanille optimal in der Crème und bleibt auch dort.

 


Ruhephase:

Die Masse in eine vorbereitete Schüssel mit der Vanilleschote und dem Vanillemark geben. Umrühren, damit sich das Vanillemark verteilt und anschließend 15 Minuten ruhen lassen.

 

Während der Ruhephase den Backofen auf 90°C Umluft vorheizen.

 


Ab in den Ofen:

Nach Ablauf der Ruhephase wird die Masse durch ein Sieb in eine Kanne oder eine Schüssel mit Ausguss umgefüllt. Jetzt die Masse in 6 Flache Schälchen aufteilen und mit einem Backblech auf die mittlere Schiene des Backofens geben. Sobald das Backblech im Ofen ist, soviel Wasser auf das Blech geben, bis die Schälchen zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Die Crème bleibt nun für 75 Minuten im Ofen.

 

Tipp: Damit die Crème keine Blasen wirft, wenn sie in die Schälchen gefüllt wird, lasse ich sie über den Stiel eines Löffels in die Schälchen laufen. Dadurch bekommt die Crème eine schöne und glatte Oberfläche.

 

Nach Ablauf der 75 Minuten, die Schälchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank lagern.

 

Tipp: Die Crème kann bereits am Vortag vorbereitet werden, sodass sie nur noch karamellisiert werden muss, wenn die Gäste bereit für das Dessert sind.

 


Finish:

Die Crème Brûlée mit Zucker bedecken und mit einem Flambierbrenner karamellisieren lassen. Z.B. mit Blaubeeren garnieren und sofort servieren!

 

Fertig!

 


Cook it, grill it, love it!

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