Perfekte Buns

Zurzeit eröffnen kleine Burger-Buden an jeder Ecke und machen den großen Fastfood-Ketten mächtig Konkurrenz – und das absolut zu Recht! Diese Burger unterscheiden sich vom 0815-MacBig in zwei wesentlichen Punkten:

 

Zunächst erscheint das Rindfleisch-Patty als der wesentliche Unterschied und damit als der Erfolgsfaktor, aber mindestens genauso wichtig sind die BUNS. Das Burgerbrötchen ist für mich absolut entscheidend, ob ich den Burger gut finde oder ob er in die Kategorie „der Hunger treibt’s rein, der Geiz behält’s drin“ eingeordnet wird.

 

Manche Hobbygriller kaufen beim Fleischer ganze Stücke Rindfleisch, achten darauf, dass sie das optimale Verhältnis zwischen Fett und Muskelfleisch treffen, jagen das Fleisch selbst durch den Fleischwolf, grillen die Patties schön medium und legen sie dann auf ein gekauftes Burgerbrötchen mit einem Blättchen Eisbergsalat, Ketchup & Mayo und wundern sich, dass der Burger nicht so schmeckt, wie sie sich das erhofft haben…ZONK!

 

Entscheidend sind die BUNS! Das optimale Rezept zu finden, ist aber leider gar nicht so einfach – hier findet Ihr es:

Zutaten

Zubereitungszeit:

3 Stunden

Ruhezeit (Teig):

2 Stunden

Backzeit:

10 Minuten (200°C Umluft)

Portionen:

6 Buns

Teig:
20 g frische Hefe (aus der Kühltheke)

100 ml warmes Wasser

2 EL Milch

20 g Zucker

300 g Mehl (Typ 550)

40 g weiche Butter

5 g Salz

1 Ei

Belag:

1 Ei

1 EL Milch

1 EL Wasser

Sesam


Zubereitung

Zunächst löst ihr den Zucker und anschließend die Hefe in den 100 ml Wasser auf und stellt das Gemisch beiseite. Während die Hefe beginnt zu arbeiten,  gebt ihr alle weiteren Zutaten des Teigs in die Schüssel eurer Küchenmaschine.

 

Anschließend kommt das Wasser-Hefe-Gemisch ebenfalls in die Schüssel. Die Küchenmaschine verarbeitet nun mit dem Knethaken auf mittlerer Stufe die Zutaten zu einem homogenen Teig - das dauert ca. 5 Minuten. Habt ihr keine Küchenmaschine, nehmt einfach das Handrührgerät mit den Knethaken.

 

Bitte wundert euch nicht, dieser Teig ist aufgrund des höheren Flüssigkeitsanteils als z.B. beim Flammkuchen relativ klebrig.

 

Der Teig muss nun eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen.

 


Ist die erste Stunde vorbei, hat der Teig ungefähr das 3-fache Volumen angenommen. Diesen Teig nehmt ihr nun, formt daraus 6 gleich große Buns und legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

 

Beim Formen der Buns nehmt ihr den Teig in die eine Hand und faltet mit der anderen Hand immer den Rand in die Mitte des Buns - dabei dreht ihr das Bun. Durch dieses Falten bekommt das Bun etwas "Spannung" und wird beim Aufbacken schön gleichmäßig rund.

 

Der Teig muss nun wieder eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen.

 

Tipp: Ich nehme immer ein tiefes Blech, da es hier einfacher ist die Buns abzudecken, ohne dass nach der Stunde das Tuch an den Buns kleben bleibt.


Ca 15 Minuten vor Ende der zweiten Ruhephase des Teigs könnt ihr den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Ebenfalls vorbereiten könnt Ihr jetzt den "Belag", d.h. das Ei mit der Milch und dem Wasser verquirlen und den Sesam bereitstellen.


Tipp: Bevor ihr die Buns mit der Ei-Mischung bestreicht und der Sesam zum Einsatz kommt, backt die Buns zunächst für 5 Minuten auf der mittleren Schiene vor. Das hat den Vorteil, dass sie beim Bestreichen nicht zusammenfallen.

 

Nach 5 Minuten holt ihr die Buns aus dem Ofen, bestreicht sie nacheinander mit der EI-Mischung und bestreut sie mit Sesam.


Nun kommen die Buns für weitere 5 Minuten in den Ofen und werden fertig gebacken.

 


Ist die Backzeit abgelaufen, holt Ihr die Buns aus dem Ofen und setzt sie auf ein Gitter zum Auskühlen.


Cook it, grill it, love it!

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