Gyoza - die japanische Antwort auf Maultaschen!

Kennt ihr das Gefühl, wenn Ihr Euch wünscht, dass ein Gericht niemals zu Ende geht? Dieses Gefühl habe ich, wenn ich Gyoza esse – die japanische Antwort auf Maultaschen! Von diesen kleinen Scheißerchen, gefüllt mit Schweinefleisch, Chinakohl, Frühlingzwiebeln, Ingwer und vielem mehr, könnte ich essen, bis ich platze! Die Vorbereitung der Teigtaschen bedarf zwar etwas Übung und Geduld, aber dafür ist die spätere Zubereitung kinderleicht. Also, ladet Euch ein paar Freunde ein und dann ran an die Gyozataschen! Viel Spaß dabei!

 

Zutaten

Zubereitungszeit:

50-60 Minuten

 

Personen:

2-4 Personen

(ca. 40 Gyoza)

 

Gyoza:

Wan-Tan-Teig (tiefgefroren)

Sesamöl

 

Gyoza-Füllung:

1/2 Chinakohl

1 Karotte

1 Schalotte

2 Frühlingszwiebeln

2 TL Ingwer (frisch)

1 EL Sojasoße

1 EL Hoisinsoße

1/4 Bund Koriandergrün

1 Ei

350 g Schweinehackfleisch


Salz

Pfeffer

 

Dip/Soße:

2 EL Reisessig

4 EL Sojasoße


Salz

Pfeffer

 


Zubereitung

Füllung Vorbereitungen:

Das Gemüse in kleine Würfel bzw. Steifen schneiden und anschließend die Karotten- und Schalottenwürfel in etwas Sonnenblumenöl glasig anbraten.

 

Jetzt alle Zutaten zusammen mit dem Hackfleisch gründlich vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank lagern.

 


Gyoza füllen:

Den Teig für meine Gyoza mache ich nicht selbst. Hier kaufe ich einen tiefgefrorenen Wan-Tan-Teig und lasse ihn ca. 2 Stunden vor der Gyoza-Produktion auftauen.

 

Da die Teigblättchen für diese Gyoza-Variante rund sein müssen, stelle ich eine Tasse oder einen Servierring auf den gesamten Stapel und schnitze mit dem Messer die runde Form einfach nach. Jetzt noch eine Tasse mit Wasser bereitstellen und die Produktion kann starten:

 

Jeweils ein Teigblättchen auf die offene Handfläche legen und einen Teelöffel der Füllung mittig darauf platzieren. Jetzt mit dem Zeigefinger der freien Hand den äußeren Rand des Teiges leicht befeuchten und den Teig von einer Seite fächerartig auf die gegenüberliegende Seite falten.

 

Dieses Vorgehen wiederholen, bis die Füllung vollständig aufgebraucht wurde.

 

Tipp 1: Sollten Euch die Teigblättchen ausgehen, könnt Ihr die restliche Füllung auch als kleine japanische Frikadellen in der Pfanne anbraten - ein toller Snack für "zwischendurch" oder z.B. auch als Einlage für ein asiatisches Hühnersüppchen (siehe dazu dieses Rezept)!

 

Tipp 2: Die ersten Gyozataschen gehen bei mir immer in die Hose. Nach ein paar Versuchen hab ich dann aber (in der Regel) den Dreh raus und kann die Geschwindigkeit erhöhen. Am meisten Spaß macht es aber, wenn man mit Freunden eine kleine Produktionsstraße aufbaut, dazu ein oder zwei Eierbecher mit Sake trinkt und eine Gyozatasche nach der anderen produziert! :-P

 


Gyoza braten:

Eine Pfanne mit 1 EL Sesamöl erhitzen und die Gyoza kreisförmig darin anordnen. In dieser Phase werden die Gyoza solange gebraten, bis ihre Unterseite goldbraun ist - das dauert ca. 3-5 Minuten.

 

Jetzt 100 ml Wasser in die Pfanne geben und diese mit einem Deckel schließen. In dieser Phase garen die Füllung und der Wan-Tan-Teig - das dauert ca. 5 Minuten.

 

Nach Ablauf der zweiten Phase werden die Gyozataschen aus der Pfanne gestürzt, d.h. mit Hilfe eines Tellers und einer geschickten Wendebewegung aus der Pfanne geholt.

 

Achtung: Bitte beim Stürzen der Gyozataschen vorsichtig sein, hier kann man sich auch schon mal verbrennen. Am besten gleich mit rutschfesten Topfhandschuhen arbeiten.

 


Finish:

Für die Soße zum Dippen muss abschließend noch die Sojasoße mit dem Reisessig gemischt werden. 

 

Die Gyozataschen mit der Soße in einem separaten Schälchen servieren.

 

Fertig!

 


Cook it, grill it, love it!

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